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Russlands neueste Militärbasis in der Arktis öffnet seine Tore

Der Franz-Josef-Land-Archipel ist die nördlichste Landmasse und Teil des russischen Festlandes. Als westlicher Eingang in die Nordostpassage und zum Nordpol besitzt der Archipel grosse strategische Bedeutung für die Regierung in Moskau. Mit dem erneuten Interesse Russlands an der Arktis und seinen Rohstoffen haben die Behörden die Errichtung einer Militärbasis auf einer der Inseln zur Chefsache gemacht. Nach 3 Jahren Bauzeit hat der Gebäudekomplex bei der Nagurskoye Station auf der Aleksandra Land seine Türen geöffnet und wurde sogar von Präsident Putin und einer hochrangigen Delegation besucht.

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Diesjähriger Tiefstwert der Meereisbedeckung in der Antarktis „schlägt“ bisherigen Rekord

Im März 2017 schrumpfte die Meereis-Ausdehnung um die Antarktis auf 2.1091 Millionen Quadratkilometer. Die Antarktis hat in diesem Jahr etwa 10 Prozent weniger Meereis als Im Jahr 2011, dem bisherigen Tiefstwert, eine erstaunliche Wende nach der Rekord-Meereisbedeckung von 2014.

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Genaustausch zwischen Bärenarten häufiger als angenommen

Die Vermischung von Eis- und Braunbären scheint leichter zu sein, als bisher angenommen. Senckenberg-Wissenschaftler haben mit Hilfe mehrerer zoologischer Gärten das komplette Erbgut von vier Bärenarten sequenziert. Damit liegen erstmalig die vollständigen Genome aller Bärenarten vor. Die Analyse des Forscherteams zeigt, dass ein Genfluss zwischen den meisten Bärenarten möglich ist. In der heute im Fachjournal „Nature Scientific Reports“ erscheinenden Studie stellen die Wissenschaftler daher auch das bisherige Artenkonzept für Bären in Frage.

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Polarstern kehrt mit wertvoller Fracht aus der Antarktis zurück

Das Forschungsschiff Polarstern ist letzten Donnerstag, 20. April 2017 mit dem Morgenhochwasser in seinem Heimathafen eingelaufen. Damit gehen gut fünf Monate Antarktis-Saison für den Eisbrecher zu Ende. Geowissenschaftler warten gespannt in Bremerhaven auf ihre Proben, die sie im Februar und März auf einer sechswöchigen Fahrt im antarktischen Amundsenmeer gewonnen hatten. Sie sollen helfen, die Vereisungsgeschichte der Westantarktis zu entschlüsseln und die Prognosen für den zukünftigen Meeresspiegelanstieg zu verbessern. Nach dem Entladen beginnen die Vorbereitungen, um am 22. und 23. April die Luken beim „Open Ship“ für Gäste zu öffnen.

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Neue Temperatur-Extreme für die Antarktis

Die Antarktis ist der höchste, trockenste, kälteste und windigste Kontinent der Erde. Die niedrigste Temperatur, die in der Antarktis – und auf der Erde – je gemessen wurde betrug -89,2 °C am 21. Juli 1983 nahe der russischen Station Vostok. Aber wie warm kann es in der Antarktis werden? Diese Frage beschäftigte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die Meteorologie und Wetterbeobachtungen weltweit koordiniert. Eine internationale Expertengruppe hat nun die höchsten Temperaturen identifiziert, die jemals in der Antarktis gemessen wurden.

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Einsichtiger Ansatz zur Altersbestimmung von Krill

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler das Alter von antarktischem Krill bestimmen, indem sie Wachstumsbänder in deren Augenstielen zählten.

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Vom Militär zur Wissenschaft: Zivile Nutzung von Atom-U-Booten in der Arktis

Atombetriebene U-Boote in der Arktis hatten immer einen militärischen Aspekt, besonders während der Zeit des Kalten Krieges und jetzt mit der steigenden Militarisierung innerhalb der arktischen Staaten. Doch es existiert auch eine friedliche und wissenschaftliche Nutzungsmöglichkeit nach Angaben von russischen Ingenieuren. Überraschenderweise stammt der Vorschlag von demselben Entwicklungsbüro, welches auch für die Entwicklung und das Design der russischen U-Bootflotte verantwortlich war.

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Ohne Eis kein Futter für Polardorsche

Im arktischen Nahrungsnetz nimmt der Polardorsch eine Schlüsselrolle ein: Von ihm ernähren sich Wale, Robben und Seevögel gleichermaßen. Doch dem Polardorsch selbst könnte die Nahrungsgrundlage bald fehlen. Unter dem zentralarktischen Meereis sind die Jungfische nämlich indirekt, aber in hohem Maße von Eisalgen abhängig. Somit könnte der Rückgang des Meereises weitreichende Folgen für das Nahrungsnetz haben. Diesen Zusammenhang haben Forscher seit längerem vermutet. Jetzt ist einem internationalen Forscherteam unter der Federführung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) der Nachweis gelungen.

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Große Veränderungen für die kleinsten Lebewesen im Südpolarmeer prognostiziert

Die zunehmende Erwärmung, stärkere Winde, die Ozeanübersäuerung und die Abnahme des Meereises wurden als große Bedrohungen für eine wichtige Schlüssel-Art im Südpolarmeer identifiziert – das Phytoplankton. Ein aktueller Übersichtsartikel, veröffentlicht in der Zeitschrift Frontiers in Marine Science, beschäftigt sich mit den möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf das Phytoplankton in verschiedenen Regionen des Südpolarmeers.

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Daten über die Arktis und den Klimawandel verschwinden von US-Webseiten

Das Arctic Institute (TAI) ist eine bekannte amerikanische Institution, die sich mit der komplexen Arktispolitik und –sicherheit befasst. Sie gilt auch als Informationsplattform für andere arktische Themen. Dazu hat sie ein internationales Netzwerk von Forschern und andere Arktis-Experten aufgebaut und nutzt deren Daten. Doch seit der Amtseinführung der neuen US-Verwaltung durch Präsident Trump hat dieses Netzwerk einen Vorschub an Datenschwund erfahren, vor allem zu den Themen US-Arktispolitik und Klimawandel. Alles weist auf die US-Behörden selber als die Schuldigen hin. Victoria Herrmann, die Präsidentin und Leiterin des Arctic Institute hat nun in einem offenen Artikel in der britischen Zeitung „The Guardian“ auf diese Tatsache hingewiesen.

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