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Gigantische geheimnisvolle Schneebälle sind an der Küste Sibiriens aufgetaucht

Riesige Schneebälle sind an der arktischen Küste Sibiriens aufgetaucht. Spezielle Umweltbedingungen schufen dieses Naturereignis. Die Bewohner des Dorfes Nyda, nördlich des Polarkreises, genossen den ungewöhnlichen Anblick.

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Russlands nördlichste Stadt bereitet sich auf eine nukleare Zukunft vor

Pevek, eine kleine russische Stadt nördlich des Polarkreises in der Nähe der Beringstraße, wird bald das erste schwimmende Kernkraftwerk der Welt bekommen. Der Bau der Infrastruktur begann Anfang Oktober mit einem Festakt, bei dem der erste Pfahl in Peveks Uferpromenade gesetzt wurde.

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Weltweit größtes Meeresschutzgebiet in der Antarktis ausgewiesen

Das Rossmeer in der Antarktis ist eine der unberührtesten Gegenden der Erde. Nach fünf Jahren erfolgloser Verhandlungen haben Naturschützer weltweit nun Grund zum Feiern. Ende Oktober während des Treffens der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) in Hobart stimmten Delegierte aus 25 Ländern einem Abkommen zum Schutz des Rossmeeres zu. Dieses Meeresschutzgebiet wird das größte der Welt sein und 1,55 Millionen Quadratkilometer umfassen.

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Fliegen sind die wichtigsten Bestäuber in der Hohen Arktis

Der Sommer in der Arktis brummt mit Insekten. Hier wie überall sind Pflanzen auf sie für die Bestäubung angewiesen. Eine neue Studie fand heraus, dass Fliegen, die der gemeinen Stubenfliege ähneln,  die wichtigsten Insekten in der Arktis sind. Diese Befunde geben jedoch auch Anlass zur Sorge, denn die Anzahl der arktischen Fliegen ist rückläufig als Folge der zunehmenden Erwärmung in der Arktis.

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Wie genau kann der erste eisfreie Sommer in der Arktis vorhergesagt werden?

Am 10. September 2016 erreichte die Ausdehnung des arktischen Meereises ein Minimum von 4,14 Millionen Quadratkilometern. Das ist der zweitniedrigste Wert seit Beginn der Messungen. Den Rekord hält weiterhin das Jahr 2012, als die Eisausdehnung auf das unglaubliche Minimum von 3,39 Millionen Quadratkilometer schrumpfte. Aber eine Vorhersage, wann die Arktis ihren ersten eisfreien Sommer erlebt, ist schwieriger als ursprünglich angenommen.

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Ehemaliges Schiff des Polarforschers Roald Amundsen gehoben

Nach sechs Jahren harter Arbeit, ist es einem norwegischen Team jetzt gelungen, die Maud - das Schiff, des berühmten Polarforscher Roald Amundsen - aus seinem eisigen Grab in den Gewässern von Nunavut in der Nähe von Cambridge Bay in Kanada zu heben. Das Schiff wurde an die Oberfläche gebracht und wird jetzt für den Winter vorbereitet, bevor es im nächsten Jahr nach Norwegen nach Hause gebracht werden kann.

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Antarktisches Rätsel gelöst? Marine Fossilien im Gebirge geben Anlass zur Besorgnis um zuküftigen Meeresspiegelanstieg

Winzige marine Fossilien, die über die Oberfläche des Transantarktischen Gebirges verteilt sind, weisen auf die Möglichkeit eines beachtlichen Anstiegs des globalen Meeresspiegels als Folge der globalen Erwärmung hin. Dies besagt eine neue Studie, die sich einem alten Rätsel der Klimageschichte der Antarktis widmet.

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Wissenschaftler bestimmen den Beginn des aktuellen globalen Erwärmungstrends

Die vom Menschen verursachte globale Erwärmung begann viel früher als bisher angenommen. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Erwärmung bereits vor etwa 180 Jahren einsetzte, kurz nach Beginn der Industriellen Revolution. Forscher in Australien fanden Beweise für den früher als angenommenen Beginn der Erwärmung, indem sie mehr als 500 Jahre Klimadaten aus Eisbohrkernen, Korallen, Sedimentschichten und Baumjahresringen analysierten.

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See-Elefanten helfen Wissenschaftlern das Rätsel um Tiefenwasser Produktion zu lösen

Antarktische See-Elefanten haben Wissenschaftlern bei ihrer Forschung assistiert die Rolle des schmelzenden Schelfeis hinsichtlich der Regelung der globalen Temperaturen zu verstehen. Die See-Elefanten trugen ozeanographische Messinstrumente auf dem Kopf während sie zur  Nahrungssuche in die Tiefe tauchten. Die so gesammelten Ergebnisse trugen dazu bei, eine neue Quelle von Antarktischem Tiefenwasser im Osten der Antarktis zu identifizieren.

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Kleine Fische im grossen Kontext des südpolaren Meeresökosystem

Das Südpolarmeer ist immer noch ein grosser weisser Fleck auf der Karte des Wissens, trotz seiner Wichtigkeit für das Weltklima und als Lebensraum für viele Meeresorganismen. Jetzt haben Wissenschaftler aus Australien und der europäischen Union ihre Kräfte gebündelt, um die Rolle von Mikronekton im marinen Nahrungsnetz zu erforschen. Dazu hielten sie Anfang September ihr erstes Treffen in Hobart ab. Das Mesopelagische Südpolarmeerbeute und –räuberprojekt (MESOPP) konzentriert sich auf Mikronekton, der aus kleinen Fischen, Krebstieren, Tintenfischen und Quallen besteht und zwischen 1 bis 20 Zentimeter gross ist.

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