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Sichtung von seltenem "Drachenhaut" Eis in der Antarktis

Ein seltenes Phänomen, das als „Drachenhauteis“ beschrieben wird, wurde von Forschern auf einer Reise im Rossmeer in der Antarktis beobachtet. Dieses nur selten gesichtete Eis ist das Ergebnis von Hurrikan artigem Wind, der das gebildete Eis von offenen Wasserflächen wegbläst, so dass immer mehr Eis entsteht. Forscher planen nun, das Phänomen und die Meeresströmungen, die es unter Wasser verursacht, zu untersuchen.

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Meteoritenkrater nahe der Falklandinseln gefunden

In der Vergangenheit wurde die Antarktis mehrfach von Meteoriten und Meteoren getroffen. Hinweise dafür können auf dem Kontinent relativ einfach gefunden werden. Doch auf den subantarktischen Inseln und den umliegenden Ozeanen sind solche Funde aufgrund der tiefen Meeresbecken eher selten. Ein internationales Forschungsteam hat nun einen riesigen Krater nahe dem Falklandarchipel entdeckt. Sie schätzen das Alter des Kraters auf etwa 250 Millionen Jahre und zählen ihn zu den grössten auf der Erde.

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Diesjähriger Tiefstwert der Meereisbedeckung in der Antarktis „schlägt“ bisherigen Rekord

Im März 2017 schrumpfte die Meereis-Ausdehnung um die Antarktis auf 2.1091 Millionen Quadratkilometer. Die Antarktis hat in diesem Jahr etwa 10 Prozent weniger Meereis als Im Jahr 2011, dem bisherigen Tiefstwert, eine erstaunliche Wende nach der Rekord-Meereisbedeckung von 2014.

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Neue Temperatur-Extreme für die Antarktis

Die Antarktis ist der höchste, trockenste, kälteste und windigste Kontinent der Erde. Die niedrigste Temperatur, die in der Antarktis – und auf der Erde – je gemessen wurde betrug -89,2 °C am 21. Juli 1983 nahe der russischen Station Vostok. Aber wie warm kann es in der Antarktis werden? Diese Frage beschäftigte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die Meteorologie und Wetterbeobachtungen weltweit koordiniert. Eine internationale Expertengruppe hat nun die höchsten Temperaturen identifiziert, die jemals in der Antarktis gemessen wurden.

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Große Veränderungen für die kleinsten Lebewesen im Südpolarmeer prognostiziert

Die zunehmende Erwärmung, stärkere Winde, die Ozeanübersäuerung und die Abnahme des Meereises wurden als große Bedrohungen für eine wichtige Schlüssel-Art im Südpolarmeer identifiziert – das Phytoplankton. Ein aktueller Übersichtsartikel, veröffentlicht in der Zeitschrift Frontiers in Marine Science, beschäftigt sich mit den möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf das Phytoplankton in verschiedenen Regionen des Südpolarmeers.

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Der Klimawandel könnte zur Düngung der antarktischen Trockentäler führen

Während der Klimawandel weiter die Antarktis beeinflusst, könnten die Gletscherschmelze und das Tauen des Permafrost zu verstärkter Wasserverfügbarkeit für Böden und aquatische Ökosysteme in den McMurdo-Trockentälern führen. Dies würde einer Düngung gleichkommen, da somit auch verstärkt Nährstoffe für Organismen freigesetzt werden würden. Zu diesen Resultaten ist eine Studie des Dartmouth College gekommen, die jetzt in der Fachzeitschrift Antarctic Sciences veröffentlicht worden ist.

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Antarktisches Tageslicht beeinflusst Schlaf- und Wachhormone

Die kontinuierlichen Tageslichtbedingungen im antarktischen Sommer sind dafür bekannt, physiologische Funktionen wie Schlafmuster und der Melatoninausschüttung, die mit dem zirkadianen Rhythmus und Schlaf verbunden ist, zu stören. Eine neu veröffentlichte Studie liefert nun Informationen, warum Menschen in dieser Region schlecht schlafen und deutet an, dass das Sozialverhalten auch eine Rolle spielt. Die Studie, die vor dem Druck in der Fachzeitschrift Journal of Applied Physiology auch online veröffentlicht wurde, ist zum APSselect Artikel dieses Monats erkürt worden.

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Ältestes Pinguinfossil in Neuseeland entdeckt

Fossilien zu finden braucht viel Geduld, Kenntnisse der Geologie und der Frühgeschichte der Umgebung... oder einfach viel Glück. Ein Fossiliensammler in Neuseeland fand zufälligerweise im Gebiet des Waipara-Flusses in der Region Canterbury die Überreste eines riesigen Ur-Pinguins. Nach eingehenden Untersuchungen von Forschern aus Neuseeland und Deutschland wurde das Alter auf über 61 Millionen Jahre bestimmt. Gemäss der Forscher sah der Pinguin bereits den modernen, heutigen Königspinguinen sehr ähnlich, war aber rund 150 Zentimeter gross, etwa 30 Zentimeter mehr als die Kaiserpinguine heute. Die Resultate der Wissenschaftler bedeuten, dass die Entwicklung der Pinguine bereits früher auseinander ging, als bisher vermutet. Wahrscheinlich ist, dass sich die Pinguine schon zu den Zeiten der Dinosaurier von ihren nächsten Verwandten abgespalten hatten.

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Geheimnis um Tiefenschmelzwasser in der Antarktis gelöst

Zunehmender Schmelzwassereintrag von den Gletschern Antarktikas gilt als eine der schlimmsten Konsequenzen des Klimawandels im Südpolarmeer. Doch bisher galt das Schicksal dieses Süsswassers, das auf der Unterseite der Gletscher ins Meer fliesst, unbekannt. Ein internationales Forschungsteam hat nun herausgefunden, warum das Süsswasser oft unter der Meeresoberfläche zu finden ist statt sich über das dichtere Salzwasser zu legen. Das Team schlussfolgerte, dass die Erdrotation das Verhalten des Schmelzwassers beeinflusst und es so bis zu mehreren hundert Metern tief unter der Oberfläche hält.

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Riesiger Eisberg steht kurz vor seiner Geburt in der Antarktis

Vor rund zwei Jahren wurde ein riesiger Riss im Larsen C Eisschelf auf der Ostseite der antarktischen Halbinsel entdeckt. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass der Riss sich in den letzten Monaten schneller als erwartet vergrössert hat. Lediglich 20 km Eis sind noch übrig, bevor einer der grössten Eisberge entstehen wird. Satellitenaufnahmen vom Dezember 2016 zeigen, dass der resultierende Eisberge eine Fläche von mehr als 5‘000 km2 umfassen wird und bald abbrechen wird.

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